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"Erinnerungen und viele Fragen".
Tag des offenen Denkmals.
Großes Interesse an alter Brücke und Geschichte des Beginenhauses

[Allgäuer Zeitung, 13. September 2010]

Kempten - [...]

Angetan vom Nutzungskonzept

Wie der Zahn der Zeit an einem anderen Bauwerk nagen kann, konnten die - ebenfalls zahlreichen - Besucher des Denkmaltages an einem anderen Ensemble in der Stadt sehen, dem Beginenhaus. Was sich hier einst hinter den historischen Mauern verbarg, mussten Historikerin Birgit Kata M.A. von der Stadt Kempten, Historiker Dr. Harald Derschka aus Konstanz und Bernadette Mayr vom Förderverein Beginenhaus immer wieder erläutern. Ob im Keller (laut Kata das einzige Bruchsteingewölbe in Kempten) oder in der Torhalle aus dem 14. Jahrhundert - das Interesse der Besucher an der Geschichte des Hauses war groß. Aber auch an dem neuen Nutzungskonzept. Das sieht wie berichtet ein "Haus der Buchkultur" vor, in dem die rund 30 000 Bände historischer Bücher der Stadt Kempten öffentlich zugänglich gemacht werden sollen. Sehr angetan zeigte sich da eine Besuchergruppe am Nachmittag, als sie von diesen Plänen erfuhr. Und begeistert stand die Gruppe vor der in Kempten einzig erhaltenen mittelalterlichen Bauplastik, dem Lamm Gottes und der Segenshand. Ausstellungen über Fundmünzen (teils im Keller freigelegt) oder über das frühere Beginenhaus als mittelalterliches Motel stießen auf großes Interesse.

Und am Ende des Denkmaltages in Kempten hieß es im Beginenhaus ebenso wie aus dem Bauch der König-Ludwig-Brücke: Die Resonanz an diesen geschichtlichen Bauwerken sei groß, das Interesse riesig gewesen [...].
(be)

 

Veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung.

 

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September 2010