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Was geschieht mit Beginenhaus

[Kreisbote, 8. Dezember 2010]

 

Kempten – „Der Druck eine Entscheidung über die Zukunft zu fällen, wird größer“. Wie üblich um diese Jahreszeit war das Beginenhaus am Mittwochabend im Haupt- und Finanzausschuss Thema. Dass die Bauverwaltung im kommenden Jahr nur 50 000 Euro für die Instandhaltung der Fassade eingeplant hat, ging einigen Stadträten allerdings nicht weit genug. Doch seit Jahren ist hinsichtlich des historischen Gebäudes an der Einfahrt zur Altstadt guter Rat teuer. „Es tut eigentlich schon weh, nur solche kleinen Schritte zu machen“, spielte Bürgermeister Josef Mayr (CSU) auf das bereitgestellte Geld an. Denn eigentlich müsste das Gemäuer grundlegend auf Vordermann gebracht werden. Solange die Zukunft und weitere Verwendung allerdings nicht geklärt ist, lässt sich offenbar nichts machen. „Ich rate dringend dazu, baldmöglichst etwas zu unternehmen“, mahnte Ludwig Frick (SPD). Schließlich stelle das Beginenhaus den Eingang zur historischen Altstadt dar. In die gleiche Richtung ging die Kritik von CSU-Stadtrat Harald Platz. „Abgeklebte Fenster sind abstoßend.“ „Das Haus ist wirklich in einem schlechten Zustand“, räumte Baureferentin Beltinger ein. Allerdings werde eine Sanierung nur der Fassade aufgrund der Statik kompliziert. (mm)

 

Veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten.

 

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Dezember 2010