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Seltene Malereien im Nonnenturm werden gesichert

[Allgäuer Zeitung, 25. Juli 2009]

Im Nonnenturm unter der Burghalde sichern die Diplom-Restauratoren Cornelia Pott und Stefan Demeter derzeit eine Holzvertäfelung mit seltener Fladern-Malerei, die einer Holzmaserung ähnelt. An zwei Raumseiten wurden vor einem Jahr von Mitgliedern des Fördervereins Beginenhaus Medaillons mit Schwarz-Ornament-Malerei freigelegt. An den Decken sind fünfblättrige Rosen aufgemalt. „Damit ist ein Bezug zwischen der Lutherrose und den protestantischen Patriziern herzustellen“, weiß Historikerin Birgit Kata. Eine geschnitzte Holzsäule verrät mit der Zahl 1586 das Baudatum. Die Restauratoren tragen nun Festigungsmittel auf. Finanziert wird die Aktion durch Spenden.

 

Veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung.

 

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Juli 2009